Hedda Vernon Interview

Hedda Vernon

„Wie ich zum Film kam?“

Per Beine; und ich erinnere mich noch, daß es sehr weit war.  Und als ich schließlich da war, schimpfte der Regisseur, weilich zu spät kam; und als ich ihm was vorspielte, schimpfte er noch mehr; und als der Film heraus kam, klatschte das Publi­kum, und der Regisseur sagte: » Hedda, Sie sind ein Talent!« – Und ich schrieb in mein Tagebuch: »Veni, vidi, vici. « Was dem Publikum an mir gefällt? Keine Ahnung! Aber ich sage mir: die geht’s ja an und mir kann’s recht sein.

Auf Frage 2, was ich am liebsten spiele, erwidre ich: keinen Kitsch.  Das gibt es, Doktorchen, auch wenn Sie ungläubig das Näschen rümpfen.  Angesichts meines Spiels vor der Leine­wand empfinde ich das Bedürfnis – es das nächstemal besser zu machen. – Natürlich läßt sich das Niveau des Films heben; ich bin boshaft genug, zu sagen: viel leichter als umgekehrt. Wenn Sie man wollten!

Bibliographic Information
Author: