Inhalt, Vorwort

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Als unsre
großen Dichterinnen
noch kleine Mädchen waren

 
 

Selbsterzählte Jugenderinnerungen von
 
Ida Boy-Ed, Hedwig Dohm,
Enrica von Handel-Mazzetti,
Charlotte Niese, Clara Viebig,
Hermine Villinger, L. Westkirsch

 

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                             Inhalt
 
Vorwort   .    .   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   7
 
Ida Boy-Ed.   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   9
 
Hedwig Dohm.   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .     17
 
Enrica von Handel-Mazzetti.   .   .  .   .   .   .   .   .   .    59
 
Charlotte Niese.   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .    67


Clara Viebig.   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .    .    85

Hermine Villinger.  .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .     119
 
Luise Westkirch .   .   .  .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .      131


 

 
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Vorwort.
 

            Genau ein Jahr ist’s her – damals erschien ein kleines Buch, der ältere Bruder dieses Büchleins hier, und aus dem Titelblatte stand das rückschauende Wort: “Als unsre großen Dichter noch kleine Jungen waren.” Das kleine Büchlein damals hat sein Glück gemacht; die träumersischen Dichterstimmen, die es in sich schloß, die hellen Jungensaugen, die darin lebendig wurden und aus den bedruckten Blättern leuchteten, haben in vielen, vielen Lesern die Tage eigener Jugendseligkeit wieder geweckt. Dankbar zustimmende Worte sind dem Verlag zugeflogen, und vielfach hat sich an den Dank ein Wunsch geknüpft: Durch dich haben die Dichter uns das Land ihrer Jugend aufgeschlossen – gib uns ein weiteres Buch, darin uns unsre Dichterinnen die Träume ihrer Mädchenjahre anvertrauen, in dem die Frauen, die
 

 
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wir heute als Auserwählte lieben, uns erzählen: dieses war meiner Kindheit Freud und Leid, so war mein früherer Weg, und so bin ich geworden. –
            Und ich habe bei unsern Dichterinnen angeklopft und meine Bitte vorgebracht. Das Büchlein hier umschließt die Ernte, die ich empfing, Frohsinn und Schwermut sind zu einem Kranz gewunden, der nimmer welkt: kluge Frauen, von denen jede den Frühling und den Sommer des Lebens sah, sprechen von Tagen, da die Sonne noch viel heller schien als heute und da der Himmel noch viel blauer über der Sehnsucht ihrer Jugend stand.
            Und tausend Frauen, die einstmals die gleiche Sehnsucht trugen, werden die Dichterworte an die Seele rühren!
 
Leipzig, im Herbst 1912.
                                                Der Verleger.

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