Ich schleiche meine Strassen (Poem, 1919)

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Ich schleiche meine Straßen
mit müdem Fuß einher
sie dehnt sich ohne Maßen,
das Ränzel wird mir schwer.

Doch hab’ ich drin geborgen
kein Silber und kein Gold,
nur meine stillen Sorgen
hab’ ich darein gerollt.

Ob mir der Himmel blaue,
ob ich im Nebel geh’
ich weiß nicht, was ich schaue
nur, daß ich dich nicht seh’!

Bibliographic Information
Publication Date: 
1919
Publication Place: 
Berlin Germany
Number of Pages: 
1 page(s)
Press: 
Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und furs Brettl. Aus Verganenen Jahrhunderten und aus unsern Tagen