Lisbeth Eisner

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Pseudonyms: 
Lisbeth Hendrich
Lisbeth Fleischner

Lisbeth Eisner was born in 1867 in Germany. In 1892 she married Kurt Eisner, a Jew and an active social reformer, with whom she had five children. Two years before his murder, and one year before leading a successful revolution in Bavaria, he divorced her in 1917. During World War II she fled the Nazis to Prague and later to England. She died in England in 1949.

Author biography donated by Gisela Brinker-Gabler from her work, Deutsche Dichterinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Gedichte und Lebensläufe.
Lisbeth Eisners Gedichte erschienen in der Arbeiterpresse und in sozialistischen Zeitschriften. Sie stammte aus Bad Freienwalde an der Oder. Ihr Vater, August Hendrich, war Maler. Wie sie in autobiographischen Angaben zu ihren Gedichten in der Anthologie "Stimmen der Freiheit" (1914) mitteilt, hat sie selbst auch gemalt, was aber nach ihrer Verheiratung "allmählich nur Feiertagsvergnügen" wurde.
Lisbeth Eisner war die erste Frau Kurt Eisners, der – seit November 1918 bayrischer USPD-Ministerpräsident – im Februar 1919 ermordet wurde. Mit ihm hatte sie fünf Kinder.
Lisbeth Eisner lebte bis 1933 in Nürnberg, floh dann vor den Nazis zuerst nach Prag, später nach England (Mere, Wilts.). Dort starb sie 1949.

Life
Birthdate: 
1867
Birth Location: 
Germany
Death Date: 
1949
Death Location: 
England
Family
Married to: 
Kurt Eisner, John Fleischner
Children: 
Hanna Miriam Eva Hans

Works by Lisbeth Eisner